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Weiterführende Untersuchung

Kann eine Diagnose nicht bereits durch eine allgemeine Untersuchung erstellt werden, haben wir in unserer Praxis folgende weiterführende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

Der Blick in das Tier gibt oft schnell und streßfrei wichtige Informationen. Handelt es sich bei dem dicken Reptilienbauch um eine Verstopfung oder liegt vielleicht eine Legenot vor?

Mit dieser Technik können wir einen Blick auf die inneren Organe Ihres Tieres werfen. Sollten krankhafte Veränderungen vorliegen können auch kleine Gewebeprobe für weiterführende Untersuchungen entnommen werden.

Der Ultraschall ist bei der Beurteilung von Weichteilen, z.B Körperorganen wie die Leber das bildgebende Verfahren der Wahl. Ist Ihre Boa trächtig oder nicht? Auch hier hilft uns Ultraschall weiter.

In unserem hauseigenen Exotenlabor können wir schnellstmöglich Diagnosen stellen ohne das Probematerial immer an Speziallabors weiterleiten zu müssen.

Viele Tiere leiden unter Parasiten des Magen-Darm-Trakts. Eine Diagnose wird mikroskopisch anhand gewonnener Abstriche, Spülproben und Kotproben erstellt. Hierzu müssen die Proben aufbereitet, teils auch speziell angefärbt werden.

Unser Speziallaborgerät ist in der Lage mit nur wenigen Tropfen Blut in 15 Minuten ein umfassendes Organprofil zu erstellen.
Die winzige Blutmenge ermöglicht überhaupt erst eine solche Untersuchung bei sehr kleinen Patienten (z.B. Wellensittich, Zwergbartagame, Chinchilla).
So gewinnen wir außerdem wertvolle Zeit in der Diagnosestellung – externe Labore benötigen mindestens einen Tag.

Die zu untersuchende Probe (z.B. ein Kropf- oder Kloakenabstrich) wird auf speziellen Nährböden ausgestrichen und in einem Wärmeschrank bebrütet. Diese Untersuchung macht mögliche Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze für uns sichtbar und ermöglicht eine optimale Behandlung.

Wie ist es um die Wasserqualität meines Teiches bestellt? Die photometrische Untersuchung ist eine weitaus genauere Meßmethode als Teststreifen oder Tröpfchentests.
Entnahme einer Wasserprobe:
Eine saubere Getränkeflasche mit Schraubverschluß wird vollständig in den Teich getaucht und befüllt. Der Verschluß wird noch unter der Wasseroberfläche aufgedreht um eine luftfreie Probe zu erhalten. Die Untersuchung sollte innerhalb weniger Stunden erfolgen.